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Mittwoch, 18. Juli 2018

SKELETON SKIES Made My Day! Back to Nowhere!



 

SKELETON SKIES
Homepage: http://skeletonskies.com/
From: Berlin, Germany


2012 startete Multi-Instrumentalist 
Jorma Ruben nach seiner Rückkehr aus London, wo er 6 Jahre verbrachte, in Berlin das Projekt SKELETON SKIES, welches 2014 mit der EP "Times/Tiedes" debütierte.

Im Laufe der Jahre, in denen weitere EPs veröffentlicht wurden, 
entwickelte sich das Projekt zu einer 5-köpfigen Band, die nun am 25. Juli das Album "Marie Antoinette" veröffentlicht und mit dem von afrikanischer Rhythmik getragenen Song "Back to Nowhere" ein starkes akustisches Vorabsignal setzt. MADE MY DAY!

Montag, 16. Juli 2018

QUICK & DIRTY: ELEANOR FRIEDBERGER / Rebound

Published: 04.05.2018
Label: Frenchkiss Records (Membran)
Genre: IndiePop, Singer/Songwriter
Country: Ulster County, N. Y. / U.S.A.



Members:
Eleanor Friedberger

Frau FRIEDBERGER und ich haben ein besonderes Verhältnis, auch wenn ELEANOR davon überhaupt nichts weiß! Ich habe mir nämlich ihre letzte Platte "New View" 2016 bei meinem ersten und bisher einzigen New York Aufenthalt gekauft, und obwohl ich einen ganzen Sack voll Vinyl erbeutete, ist für mich diese großartige Reise auf immer mit Friedbergers drittem Soloalbum verbunden. Denke ich an N. Y. denke ich an Eleanor - falls ich mal ein Buch schreibe, wäre das ein schöner Titel.

Jetzt erschien mit "Rebound" das vierte Album der in Oak Park in Illinois geborenen Künstlerin, die vor ihrer Solokarriere bereits mit ihrem Bruder mehr als 10 Jahre in der Band The Fiery Furnaces musizierte und wahrscheinlich die einzige Frau ist, die bei zwei Musikern so großen Eindruck hinterließ, dass sie ihr jeweils einen Song widmeten. Der weniger bekannte dürfte "Anything You Want" von Britt Daniel von Spoon und der bekanntere "Eleanor put yout Boots on" von Alex Kapranos Frontmann von Franz Ferdinand sein. Witzig, dass Eleanore auf ihrem neuen Album nun einen Song hat, der doch tatsächlich "Make Me A Song" heißt ;-).



Orientierte sich Album Nummer Drei "New View" am poppigen Folk des ersten Albums ("Last Summer", 2011), so orientiert sich "Rebound" wieder eher am intelligenten Pop, wie ihn Friedberger 2013 auf ihrem zweiten Album "Personal Record" zum Besten gab - ist aber doch ganz anders.

"Rebound" handelt von Erlebnissen und Erkenntnissen in Griechenland, wo sich Friedberger nach einer Tournee und dem unfassbaren Ergebnis in der US-Wahl 2016 hin begab, um Abstand zu gewinnen und neue Kräfte zu sammeln. Man empfahl ihr zum Tanzen einen Club namens Rebound, wo man lustvoll der Gothic-Disco der 80er frönte und wo ein DJ-Set niemals ohne Joy Division oder The Cure auskommen konnte - laut Friedberger ein Club mit spärlicher Beleuchtung und kein sehr freundlicher Ort.



Da das neue Album nun trotzdem den Namen des Clubs trägt, liegt folgerichtig die Vermutung nahe, dass dieser Retrosound Friedberger Songwriting beeinflusst haben könnte. Und tatsächlich lassen sich derartige Referenzen aus den Songs heraushören. Allerdings nur unterschwellig, denn Eleanor gelingt es, dass "Rebound" zwar den 80er Jahre GothicPop rezitiert, aber doch leichtfüßig daherkommt und musikalisch nicht sooo weit von ihren bisherigen Alben entfernt liegt.



Was wiederum umso erstaunlicher ist, weil Friedberger im Vergleich zu den vorherigen Alben einige Dinge anders angegangen ist. So spielte sie die Demos im Alleingang ein und holte sich erst in einem sehr späten Stadium des Albums Feedback von Freunden und Musikern, außerdem schrieb sie, entgegengesetzt zu ihrer bisherigen Arbeitsweise, erst die Melodien und kümmerte sich dann um die Texte. Normalerweise schreibt Eleanor, wie sie in einem Interview verlauten lies, Texte um sich oder die Zuhörer zu amüsieren, nach dem vermaledeiten Herbst 2016 hatte sie aber das Bedürfnis Texte zu schreiben, die für den einzelnen Zuhörer ganz explizit etwas bedeuten könnten.

Und dann erwarb sie im Dezember 2016 ein Casio-Keyboard, was ihr eigentliches Vorhaben, ein rockigeres Album zu machen, ad acta legte, denn das Keyboard wurde zum prägenden Instrument auf "Rebound".

Fazit: ein etwas anderes Friedberger-Album, aber doch ein typisches Friedberger-Album, bei dem sich die heimlichen Hits gaaaanz langsam herausschälen.

Tracklist:
01 My Jesus Phase
02 The Letter
03 Everything
04 In Between Stars
05 Make Me A Song
06 Nice To Be Nowhere
07 It's Hard
08 Are We Good
09 Showy Early Spring
10 Rule Of Action

Donnerstag, 12. Juli 2018

NEW SONGS Vol. 188: OTTAWA / Strangers ... MILLER BLUE / Rhythm In The Dance ... ERIKA WENNERSTROM / Extraordinary Love ... THE VRYLL SOCIETY / Light At The Edge Of The World


OTTAWA  / Strangers

Einerseits ziemlich am Mainstream-Rock orientiert, andererseits aber doch verdammt druckvoll vorgetragen, sodass man stellenweise sogar an Kings of Leon und die Foo Fighters denken darf. Ist also schon in Ordnung, was OTTAWA aus Cleveland da als Ersten von insgesamt sechs für den Sommer angekündigten neuen Songs an den Start schickt.

Ottawa sind Dale DeLong (Gesang), Tim Czajka (Gitarre), Jeremy Barnes (Bass) und Will Hooper (Gitarre & Background-Gesang)




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MILLER BLUE / Rhythm In The Dance

Moderner RNB, der trotzdem nicht abgehangen klingt, wie 90% der Songs dieses Genres, welche die Radiosender weltweit verstopft?

Mr. MILLER BLUE, bürgerlich Benjamin Joseph Edwards, ist Engländer, was unschwer zu hören ist, und ihm gelingt tatsächlich beim Song "Rhythm In The Dance" das Kunststück, dass man gleichzeitig an Drake, Erykah Badu, The Streets und James Blakedenkt. Fluffige Nummer, die elegant zwischen RNB, HipHop und JazzVibes tänzelt und das Leben feiert - kann man ruhig auch mal machen ;-).




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ERIKA WENNERSTROM / Extraordinary Love

Seit 2003 ist ERIKA WENNERSTROM die Frontfrau der amerikanischen Indie-Rockband Heartless Bastards. Auf 5 Alben hat es die Band gebracht, der internationale Durchbruch blieb dem Quartett aus Ohio aber bisher verwehrt.

Nun erschien im März dieses Jahres ihre erste Soloplatte "Sweet Unknown" und auf dieser gelingt es Wennerstrom das Songwriting so zu verbessern, dass es ihrem Solodebüt spielend gelingt, die fünf Alben ihrer Band, die in der Heimat nicht unerfolgreich waren, zu übertrumpfen. Bestes, aber nicht einziges Beispiel: "Extraordinary Love".




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THE VRYLL SOCIETY / Light At The Edge Of The World

Wunderschöne psychedelische Popmusik, näher an den frühen Tame Impala als an den ebenfalls britischen Temples macht das Quintett THE VRYLL SOCIETY aus Liverpool.

"Light At The Edge Of The World" ist ein Ohrwurm mit hymnischem Refrain und allem, was das Herz des Neo-Psychedelicers schneller schlagen lässt.

Das Debütalbum "Course of the Satellite" soll am 10. August auf Deltasonic Records erscheinen und mit 11 Titeln an den Start gehen. Neben "Light At The Edge Of The World"" findet man darauf auch "A Perfect Rhythm", den Song, welcher der Band auch schon einen Auftritt beim Glastonbury-Festival bescherte.




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Mittwoch, 11. Juli 2018

PRINCESS CHELSEA Made My Day! I Love My Boyfriend!



 

PRINCESS CHELSEA
Homepage: http://princesschelsea.lilchiefrecords.com/
From: Auckland, New Zealand


NEIN! Der erste Eindruck des Mikros täuscht! Das ist ein Barbie-Mikrofon und kein Sex-Toy! Warum auch, schließlich singt
 PRINCESS CHELSEA (alias Chelsea Nikkel) aus Neuseeland darüber, wie sehr sie ihren Boyfriend liebt. Oder?

Wenn man genau hinhört, geht es darum, dass man, obwohl man in einer Beziehung ist, sich zu einer Person hingezogen fühlt. Manchmal mag ich Kitsch und Princess Chelsea und "
Love My Boyfriend" sind herrlich kitschig. MADE MY DAY!

Montag, 9. Juli 2018

QUICK & DIRTY: BODEGA / Endless Scroll

Published: 06.07.2018
Label: What'S Your Rupture (Rough Trade)
Genre: IndieRock, AlternativeRock, NewWave, ArtRock, PostPunk
Country: New York, U.S.A.



Members:
Ben Hozie, Nikki Belfiglio, Montana Simone, Heather Elle, Madison Velding-VanDam

"How Did This Happen?!" heißt der erste Song mit dem die New Yorker Band BODEGA ihr Debütalbum "Endless Scroll" beginnt, auf welchem sie anschließend versucht, auf insgesamt 14 Songs, die aktuelle Sozial-, Kultur-, Gesellschafts- und Politiklage in einem PostPunk-Entwurf zu erläutern.

Das klingt mal nach den Parquet Courts, wie beim frechen Liebeslied "Jack in Titanic", welches selbstredend auf den Hollywoodschinken anspielt oder aber nach den englischen Schimpfspechten Sleaford Mods ("Name Escape") oder gar nach Thurston Moore, ("Boxes For The Move").



Bei diesen Referenzen lässt es sich schon erahnen, dass dem Quintett mit "Endless Scroll" ein ziemlich großer Wurf geglückt ist. Wer daran womöglich auch keinen geringen Anteil trägt, ist Austin Brown von den Parquet Courts, der das Album eigentlich exakt so produzierte, wie das PQ-Durchbruchsalbum "Light Up Gold" aus dem Jahr 2012 klingt. Das Witzige daran ist, dass die Parquet Courts sich ja mit ihrem von Danger Mouse produzierten aktuellen Album "Wide Awake" ein gutes Stück von dieser "rohen" Produktionsweise entfernt haben.



Für Bodega ist dieser Rohschliff aber aktuell genau der richtige, da die rebellischen, meist vom Bass getriebenen, gerne auch zynischen Songs genauso klingen als sähe man die Band gerade live in einem kleinen dunklen Club, wo die Energie und Kraft der Band gerade auf das Publikum überspringt. Ich gestehe in einem Club mit gutem Tontechniker an den Reglern ;-).



Neben der Produktion und dem Songwriting besticht außerdem die ausgesprochene Vielseitigkeit, welche die Band an den Tage legt. Das beginnt damit, dass sich Ben Hozie und Nikki Belfiglio als Sänger am Mikro abwechseln und mit ihren so unterschiedlich markanten Stimmen dafür sorgen, dass neben Gang of Four (besonders bei "I Am Not A Cinephile") auch The Slits (besonders bei "Margot") ans Hinterstübchen klopfen, wenn man dem Album lauscht.

Außerdem sind die Songs, wie es sich in der Tradition des Punk gehört, fast immer knackig kurz, das brillante "I Am Not a Cinephile" bleibt sogar unter einer Minute und über die stilistische Bandbreite hatte ich mich ja eingangs bereits geäußert, kann aber den Referenzen guten Gewissens auch noch The B-52's, Wire, Le Tigre und Devo hinzufügen. Das Bühnenoutfit orientiert sich allerdings eher an Arcade Fire ;-). Jetzt ist es aber gut!

Na gut, noch meine Favoriten: "How Did This Happen?!" + "I Am Not a Cinephile" +"Gyrate" + "Jack In Titanic" + "Charlie". Jetzt ist aber wirklich gut!!



Tracklist:
01 How Did This Happen?!
02 Bodega Birth
03 Name Escape
04 Boxes For The Move
05 I Am Not a Cinephile
06 Can't Knock The Hustle
07 Gyrate
08 Jack In Titanic
09 Margot
10 Bookmarks
11 Warhol
12 Charlie
13 Williamsburg Bridge
14 Truth Is Not Punishment

Freitag, 6. Juli 2018

SLOTHRUST Made My Day! Peach!



 

SLOTHRUST 
Homepage: http://www.slothrust.com/
From: Los Angeles,  U.S.A.


Am 14. September erscheint das vierte Album "The Pact" von
SLOTHRUST. Als Aperitif gibt es ein leckeres Früchtchen namens "Peach". Wie gewohnt lebt es vom eindringlichen Gesang von Leah Wellbaum und von krawalligen Gitarren, die an Riffs zerschellen.

Auf "
The Pact" soll sich die Band, zu der noch Schlagzeuger Will Gorin und Bassist Kyle Bann gehören, auch in neue Gefilde wagen, so soll es sogar R&B-Grooves zu hören geben! Vorbilder des Trios bleiben aber natürlich Bands wie The Smashing Pumpkins, Pixies oder PJ Harvey. MADE MY DAY!

Mittwoch, 4. Juli 2018

QUICK & DIRTY: KHRUANGBIN / Con Todo El Mundo

Published: 26.01.2018
Label: Night Time Stories
Genre: Alternative Beats, Oriental Surf Sound, Erotic Surf, WorldMusic, TripHop
Country: Houston, Texas/ U.S.A.



Members:
Laura Lee (Bass), Mark Speer (Gitarre), Donald Johnson (Schlagzeug)

War ich 2015 in einem von der Außenwelt abgeschnittenen Fleckchen Erde bei den Pygmäen zu besuch? Ein ganzes Jahr?? Oder warum zur Hölle ist mir das Debütalbum "The Universe Smiles Upon You" von KHRUANGBIN durch die Lappen gegangen? Ja, Weltmusik ist eigentlich nicht so mein Ding, aber das, was das Trio aus Houston mit Schlagzeug, Bass und Gitarre austüftelt ist auch nur am Rande als solche zu bezeichnen.

Wenn nicht Weltmusik, was dann? Der Sound speist sich zwar aus orientalischen und fernöstlichen Einflüssen, aber auch aus Psychedelic, SurfRock, Funk, Soul und Disco. Was dabei herauskommt, klingt erstens, als wäre es in einer Zeitlupenschleife gefangen und zweitens, eben nicht nur exotisch, sondern sehr erotisch. Würde es heute noch Softsexfilmchen wie "Bilitis" geben, dann würde ich Khruangbin sofort für den Soundtrack eines solchen Filmchens nominieren.



Aber neben aller Erotik lässt es sich zu "Con Todo El Mundo", was so viel bedeutet, wie "Mit der ganzen Welt" auch wunderbar relaxen. Der Groove ist immer sehr "Laid back" - außer vielleicht bei der Disco-Funk-Nummer "Evan Finds the Third Room "- und der Flow des Albums unendlich sanft und von einer Trägheit geprägt, die mich gerne auch an "Sex in der Wüste" von Ideal erinnert. "Jeder denkt das Eine, doch dafür ist's zu heiß!"



Ich bin mir ziemlich sicher, dass es den Flow dieses Albums ausmacht, dass die Band auf Vocals so gut wie ganz verzichtet. Wenn es zu Gesangseinlagen kommt, dann dienen diese, wie beispielsweise bei "Como Te Quiero" eher der Lautmalerei, als das "wichtige" Lyrics verbreitet werden sollen.



Alles was ich bisher geschrieben habe hört sich nun eigentlich so an, als wäre "Con Todo El Mundo", die ideale Fahrstuhlmusik - also unaufdringlich und unauffällig - aber das Erstaunliche ist, dass sie gerade das nicht ist. Trotz aller Zurückgenommenheit und trotz des Verzichtes auf Effekthascherei wird man unweigerlich aufmerksam auf den Sound von Khruangbin. Legen Sie die Platte doch einfach mal auf, wenn Sie Gäste haben und Sie werden sich wundern, dass Menschen, die sonst nie auf die Musik die da im Hintergrunds läuft aufmerksam werden, Sie fragen, was für eine Musik da gerade läuft ;-).

Damit Sie dann noch ein Bisschen was zu erzählen haben einige Fakten zum Trio:

- Der Bandname Khruangbin ist eine Transliteration des thailändischen Wortes für Flugzeug (= เครื่องบิน)

- Auf dem ersten Album "The Universe Smiles Upon You" ist eine der Hauptinspirationsquellen der Thai-Funk der Sixties, während auf dem aktuellen Album besonders persische Musik ("Maria También") den Sound prägt.

- Das Trio besteht aus Mark Speer an der Gitarre, Laura Lee, zuständig für die wunderbaren Bassläufe und Donald Johnson am Schlagzeug.

- Den Durchbruch schaffte die Band 2014 als Support für Bonobo, der Khruangbin dann auch auf seiner Songzusammenstellung für die beliebte "Late Night Tales"-Compilation-Reihe präsentierte und deren Bekanntheitsgrad so weiter steigerte.

Guten Flug!



Tracklist:
01 Como Me Quieres
02 Lady and Man
03 Maria También
04 August 10
05 Como Te Quiero
06 Shades of Man
07 Evan Finds the Third Room
08 A Hymn
09 Rules
10 Friday Morning

Montag, 2. Juli 2018

HOUSEHATS Made My Day! I've Been Broken!



 

HOUSEHATS 
Homepage: https://soundcloud.com/househats
From: Melbourne, Australia


Dass ich seit Februar dieses Jahres diese Australier mit dem singenden Schlagzeuger 
Joshua De Laurentiis auf dem Radar habe, wissen eifrige Leser dieses Blogs. Auch der neueste Song "I've Been Broken" macht mir wieder Freude und das zerstörerische Video ist ja mal richtig professionell! Ich bin mir ganz sicher, von den HOUSEHATS, wird man noch einiges hören! Außerdem widme ich den Song den Teams aus Deutschland, Spanien, Portugal, Argentinien und allen sonstigen Frühzeitignachhausefahrerteams der Fußballweltmeisterschaft. MADE MY DAY!

Sonntag, 1. Juli 2018

NEW SONGS Vol. 187: JON SPENCER / Do The Trash Can ... MENACE BEACH / Black Rainbow Sound... VILLAGERS / A Trick of the Light ... NADINE / Pews


JON SPENCER / Do The Trash Can

Herr Spencer macht wieder Krach in der Garage! Dieses Mal allerdings ohne die Blues Explosion! Klingt aber ziemlich genauso als würde er mit der Blues Explosion musizieren - also gut.

Von mir aus kann JON SPENCER Musik machen, unter welchem Pseudonym er will, ob Boss Hog oder mit Heavy Trash, Hauptsache es klingt so, wie es klingt.

Das Album mit den Hits soll im Frühherbst erscheinen - schon auf die Merkliste gesetzt :-).




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MENACE BEACH / Black Rainbow Sound (feat. Brix Smith) 

Das dritte Album "Black Rainbow
Sound" von MENACE BEACH steht ab dem 31. August in den Läden.

Vorneweg gibt es den Titeltrack des Albums, der aufgrund der omnipräsenten Keys deutlich elektrifizierter wirkt, als alles was die Band bisher veröffentlicht hat. Fein und sehr hypnotisch, grenzt schon fast an den Drone-Sound des Moon Duos, aber ich hoffe, dass die Band auf "Black Rainbow
Sound" dann doch auch wieder einige Riffs einstreut.




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VILLAGERS / A Trick of the Light

Der Ire Conor O'Brien ist einer der wenigen Menschen, der es mit seiner Musik schafft, bei Konzerten selbst die betrunkenste Dumpfbacke zum Schweigen zu bringen, so ergreifend trägt er seine höchst emotionalen Songs vor.

2016 gab es mit "Where Have You Been All My Life?" eine eindrucksvolle Werkschau bei der Conor seine Songs neu arrangierte, das letzte reguläre Album "Darling Arithmetic" erschien bereits 2015, es war also höchste Zeit, dass VILLAGERS mit neuem Songmaterial aufwarten.

Die Lead-Single "A Trick of the Light" zum im September erscheinenden Album "The Art Of Pretending To Swim" lässt keine Befürchtungen zu, dass O'Brien irgendwelche schlimmen Neuheiten im Villagers-Kosmos einführt.



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NADINE / Pews
Verstörendes Video und seltsame Musik die Leadsängerin Nadia Hulett zusammen mit Julian Fader und Carlos Hernandez unter dem Namen NADINE basteln.

Alle drei sind keine Newbies im Popzirkus. Nadia musiziert bei Phantom Posse und die beiden Herren musizieren bei Ava Luna, beides sind Bands, die mit gängiger radiotauglicher Popmusik nur wenig am Hut haben, wogegen man sich beim neuen Bandprojekt durchaus vorstellen kann, dass "Pews" zu später Stunde durch den Äther rauscht.

Das Debütalbum "Oh My", der Band aus Minneapolis/New York erschien bereits im Januar 2018 und hätte es durchaus verdient ein paar mehr Zuhörer zu finden.




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