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Montag, 13. März 2017

NEW SONGS Vol. 150: LEVIN GOES LIGHTLY / O'Neill ... SKATERS / In Your Head ... NICK & JUNE / Home Is Where The Heart Hurts Pt. 1 ... BRYDE / Less

LEVIN GOES LIGHTLY / O'Neill

Auch wenn seine Musik deutlich näher an Joy Divison liegt, als an David Bowie, muss man wenn man Levin Stadler, den Frontmann von LEVIN GOES LIGHTLY, sieht doch sofort an den verstorbenen David Bowie in seiner Ziggy Stardust-Inkarnation denken.

Höchstwahrscheinlich wird er die Lücke, die Bowie hinterlassen hat, nicht schließen können, aber dass das dritte Album "GA  PS" der Stuttgarter Band, zu der neben Stadler noch Mehtap Avci, Max Rieger, Paul Schwarz, Thomas Zehnle zählen, in der Lage ist Leerräume zu füllen, möchte ich definitiv behaupten. Die erste Kostprobe "O'Neill" ist jedenfalls ein ausgezeichneter Lückenfüller!

Wer noch Lücken im Plattenregal hat, sollte sich unbedingt auch das Vorgängeralbum "Neo Romantic" nach Hause holen, bevor am 28.4 das neue Album erscheint.



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SKATERS / In Your Head

Seit 2012 gibt es die aus New York kommende Band SKATERS, die 2014 mit dem Album "Manhattan" debütierte. Drei Jahre später erscheint nun mit "In Your Head" die Lead-Single vom soeben erschienenen Longplayer "Rock and Roll Bye Bye".

Singer/Songwriter des Quartetts ist Michael Ian Cummings, der Mann von dem man allerdings schon gehört haben könnte, ist Gitarrist Joshua Hubbard, der bereits für The Paddingtons und Dirty Pretty Things in die Saiten griff. Irgendwie fanden der Amerikaner Cummings und der Engländer Hubbard über den großen Teich hinweg auf einer Party zusammen. Woraufhin Hubbard beschloss, für ein paar Wochen nach New York zu gehen, um mit Cummings Musik zu machen. Beim ersten Gig wurden noch einige Pixies-Covers gespielt - deren Einfluss lässt sich auch beim neuen Album erahnen - bis das Debütalbum erschien und genügend eigenes Songmaterial vorhanden war.

"Rock and Roll Bye Bye" ist ausgereifter und vielschichtiger als das Debüt und klingt so als hätten Oasis und die Pixies gemeinsame Sache gemacht.




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NICK & JUNE / Home Is Where The Heart Hurts Pt. 1

Verträumten Folk, mit einer männlichen und einer weiblichen Stimme, die nicht besser miteinander harmonieren könnten, machen NICK & JUNE aus Nürnberg. 2012 fand man zusammen und veröffentlichte nach einer schnell ausverkauften EP, das Debüt "Flavor & Sin". Es folgten mehr als 300 Konzerte, was erklärt, weswegen es so lange dauerte, bis das zweite Album "My November My", welches am 31. März erscheint, im Kasten war.

Wer sich im letzten Jahr in das bittersüße Album "Love Letter For Fire" von Sam Beam und Jesca Hoop verliebt hat, der wird in dem mittlerweile zum Quartett gewachsenen Duo aus Franken eine neue Liebe finden. Und immer daran denken: "Home Is Where The Heart Hurts"!




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BRYDE / Less

Bisher war Sarah Howells die walisische Sängerin und Frontfrau der Paper Aeroplanes, eher im balladesken Songuniversum zu Hause. Mit ihrem neuen Projekt BRYDE lässt die Waliserin es zumindest im Song "Less" ordentlich krachen.

Die Nummer erinnert an frühe druckvolle Stücke von PJ Harvey, geht entschlossen offensiv nach vorne und ordnet sich trotzdem der unwiderstehlichen und unverkennbaren Stimme der Britin unter. Bitte mehr davon, der erste Longplayer ist überfällig! Newsletter ist abonniert.



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