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Freitag, 21. März 2014

NEW SONGS Vol. 44: LUDWIG VAN ... DEAN WAREHAM ... FAMY ... EAGULLS


LUDWIG VAN / Power  ... DEAN WAREHAM / The Dancer Disappears ... FAMY / Donkey ... EAGULLS / Tough Luck

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LUDWIG VAN - Power

Mit dem zweiten Streich auf Albumlänge wartet die deutsch-dänische IndiePop-Band LUDWIG VAN auf. "San Franfiasco" zelebriert melodiösen BritPop anno 90er, Keys der 80er, ist manchmal etwas zu glatt geraten, lebt aber er vom feinen Songwriting und der hohen Dichte an Ohwürmern ("New Gold", "Let go of my Hand", etc., etc..).

Der Song mit dem größten Hitpotential ist aber natürlich "Power" mit den wunderbar jubilierenden Gitarren, dem pure Lebenslust und Happiness aus jeder Note quillt. Ähhh natürlich nix für Miesepeter und "Die-Welt-kotzt-mich-an"-Anhänger diese Platte! Ist Flensburg das neue Mega der Lebenslust???. Es scheint so!



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DEAN WAREHAM / The Dancer Disappears

DEAN WAREHAM? Nie gehört! Mag sein, aber Menschen mit gutem Geschmack und einem großen Indie-Herzen dürfte die Band Galaxie 500 noch in Erinnerung sein. Wareham ist niemand geringerer als der ehemalige Sänger dieser Kultband, die zwischen 1987 und 1991 insgesamt drei großartige Platten herausbrachte.

Der gebürtige Neuseeländer machte nach Auflösung von Galaxie 500 Musik in einer Band namens Luna, wo er seine später Ehefrau Britta Phillips an seiner Seite hatte und duetlich weniger erfolgreich war als mit seiner vorherigen Band. Im Laufe der Jahr versiegte das Band-Projekt Luna (2005) und Wareham spielete zusammen mit seiner Frau unter dem Namen Dean & Britta mehrere Alben ein.

Nun veröffentlicht er nach fast drei Jahren sein erstes Soloalbum unter eigenem Namen. Die Vorab-Single "The Dancer Disappears" erinnert stark an glorreiche Zeiten und macht definitiv Lust auf mehr Wareham-Songs! Anspietipps: "Beat the Devil" und "Heartless People".


Video by Meesoo Lee. "Dancer Disappears" from the album Dean Wareham, due March 11 on Double Feature Records (USA) and Sonic Cathedral (UK)

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FAMY / Donkey [EP]

Hymnisch muss nicht immer pathetisch sein. Die Band FAMY verwurzelt in England (West-London) und Südfrankreich spielt mit Chorälen a la WU LYF (aus dereren Umfeld sich die Band auch speist), satten Gitarren und exzellente Hooks druckvollen folkigen IndiePop. Aufgenommen in einer waliser Kirche wird der Titeltrack der EP "Donkey" voran getrieben von Claps und Tambourin. Kraftvoll!

Auf der EP befindt sich in einer neuen Version auch der Song "Hebrew" sowie eine Coverversion des Songs "History Lesson - Part III" von The Minutemen. Bin sehr gespannt auf das erste Album von Bruce Yates, Arthur Yates, Thomas Edwards und Luca Maria Galbiati. Die beiden Yates-Brüder kennt der ein oder andere vielleicht aus ihrer vorherigen Band Los Porcos.



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EAGULLS / Tough Luck

2009 gründeten sich in Leeds die EAGULLS. Es dauerte bis zum Sommer 2012 bis das Quintett ihre erste Debüt-EP herausbrachte. Der Inhalt: Düsterer IndiePunk zwischen The Cure und The Cribs, aber doch erfrischend anders.

Nun legten die Eagulls am 7. März ihren ersten, nach sich selbstbetitelten, Longplayer "Eagulls" auf dem Partisan-Label vor. Der Song "Tough Luck" basiert auf einem Gedicht, welches Sänger George Mitchel über seinen Großvater geschrieben hat. Musikalisch orientieren sich die Eagulls auch auf ihrem ersten Album zwischen 80er-DarkWave und PunkRock. Druckvolle Songs, rotzig-trotzige Texte, feine Melodien und auch einige Clash-Referenzen machen jede Menge Spaß beim Hören.




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