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Freitag, 3. Januar 2014

NEW SONGS Vol. 34: BLACK JOE LEWIS ... METRONOMY ... KID CONGO & THE PINK MONKEY BIRDS ... DEAD OBIES

BLACK JOE LEWIS / Come to my Party ... METRONOMY / I'm Aquarius ... KID CONGO & THE PINK MONKEY BIRDS / Haunted Head ... DEAD OBIES / Montréal $ud

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BLACK JOE LEWIS / Come to my Party

Wer auf kratzige Stimmen und energiegeladene Musik steht, wer Musik liebt, die sich nur schwer in eine Schublade stecken lässt, wer die Hinterlassenschaften von James Brown oder Jimi Hendrix zu ehren weiß und trotzdem sich für nicht vor Neuem verschließt, dem sei Black Joe Lewis aus Austin / Texas mit seiner Melange aus Funk, Rock und Soul wärmstens empfohlen.

"Come to my Party" ist ein Track aus dem unglaublich vielseitigen Album "Electric Slave", welches bereits im September des letzten Jahres auf Vagrant Records erschienen ist und hierzulande leider kaum Aufmerksamkeit erfuhr.

Anspieltipps: Für alle Reignwolf-Jünger, die in 2014 endlich den ersten Longplayer des Gitarren-Nerds erwarten, kann die Wartezeit mit dem Song "Skulldiggin" überbrückt werden und BluesRock-Anhänger sollten sich "Vampire" zu Gemüte führen. Ebenfalls fein, das FuzzRock-Monster mit funky Bläsern und Groove "Dar Es Salaam"!





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METRONOMY / I'm Aquarius

Erster Vorbote vom erst im März erscheinendem Album "Love Letters" der britischen IndieTronic-Band Metronomy. Der Song scheint etwas dahin zu plätschern, aber wer sich das relaxte Scinece Fiction-Video dazu ansieht und das großartige Album "The English Riviera" (2011) kennt, der weiß, dass die Band ihr Können besonders auf Albumlänge entfaltet.

Bei Metronomy heißt es also auch im neuen Jahr: Kopfhörer aufsetzen und harmoniegeschwängert durch elektronische Soundlandschaften gleiten. Ist ja egal, ob im Weltraum oder auf welchem Planeten auch immer!



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KID CONGO & THE PINK MONKEY BIRDS / Haunted Head

Kid Congo ist der Künstlername von Brian Tristan, einem amerikanischen Rock-Gitarristen und Sängers, der Kennern der alternativen Rockszene wahrscheinlich als ehemaliges Mitglied von Kult-Bands wie The Gun Club, The Cramps oder Nick Cave and the Bad Seeds bekannt sein dürfte.

Aufgrund dieser eindrucksvollen Vita bedarf es eigentlich doch keiner beschreibendenWorte mehr über die Musik des Künstlers. Listen! Übrigens auch sehr schöne Kostümideen für Karneval im Clip ;-)!


Haunted Head by Kid Congo and The Pink Monkey Birds from Rob Parrish on Vimeo.

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DEAD OBIES / Montréal $ud

HipHop hat es bei mir ja seit einigen Jahren ziemlich schwer. Es fehlt an Innovation und so gut wie jeder ach so hochgelobte neue Heilsbringer des Genres langweilt mich meistens innerhalb kürzester Zeit. Bei der Recherche nach Alben des Jahres 2013 in unseren Nachbarländern bin ich allerdings immer wieder in den Bestenlisten, vor allem auf französischen Seiten, auf einen HipHopBand namens Dead Obies aus Kanada gestoßen. Also downgeloadet, reingehört und was soll ich sagen: Macht Spaß!

Was als erstes auffällt ist, dass die Band sehr inflationär mit dem F-Word umgeht. Der Song "Dead Zeppelin" beispielsweise besteht eigentlich fast nur aus F-Word-Gebilden. Dann fällt auf, dass die so wütend auftretenden jungen Herren sehr oft in Text und Wort aus der Rock- und HipHop-Geschichte zitieren. Auf welche Rockband bei "Dead Zeppelin" angespielt wird, dürfte ja offensichtlich sein.

Bei "Montréal $ud" werden in die fetten gewehrsalvenartigen Beats zahlreiche Reminiszenzen an Grandmaster Flash integriert und Clip und Texte verfestigen die Annahme, dass die Band, ähnlich wie die südafrikanische Gruppe Die Antwoord, auf parodistische Weise mit der HipHop-Vergangenheit umgeht. Post-Rap nennen die Dead Obies selbst ihre Musik - und auch bei dieser Bezeichnung darf geschmunzelt werden ;-)



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